Siddha-Heilmittel gegen Diabetes

>Siddha-Heilmittel gegen Diabetes

Diabetes weltweit

Diabetes ist zu einem enormen und rasch wachsenden Gesundheitsproblem geworden. Die Mehrheit der betroffenen Menschen lebt in städtischen Gebieten. Er ist auch die Haupttodesursache in den meisten entwickelten Ländern. Alle sechs Sekunden stirbt eine Person an Diabetes, welcher seit langem als chronisch fortschreitender Zustand und eine langfristige Stoffwechselstörung angesehen wird, die durch hohen Blutzucker, Insulinresistenz und relativen Insulinmangel gekennzeichnet ist. Diabetes ist eine Erkrankung, die den gesamten Körper innerhalb kurzer Zeit befällt. Eine globale statistische Analyse hat ergeben, dass die Komplikationen von Diabetes in Entwicklungs- und Industrieländern weit verbreitet sind. Er kann gelindert, aber nicht geheilt werden. Aufgrund seiner schnell zunehmenden globalen Verbreitung, der verheerenden Organschäden, die er verursachen kann, sowie der direkten und indirekten Kosten, ist die Belastung durch diese gesundheitliche Störung enorm.

 

„Alle sechs Sekunden stirbt eine Person an Diabetes.“

 

Normalerweise wird der Blutzuckerspiegel durch Glukagon (ein Hormon, welches von der Bauchspeicheldrüse freigesetzt wird und den Blutzucker erhöht) und Insulin (ein weiteres Hormon, das von der Bauchspeicheldrüse freigesetzt wird und den Blutzucker senkt) im Gleichgewicht gehalten. Beide spielen eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels. Dieser ist für die ausgewogene Nutzung von Energiequellen wie Kohlenhydraten, Aminosäuren und Fettsäuren zuständig, die für den Körper lebensnotwendig sind. Menschen, die unter einem kompletten Insulinmangel leiden, haben Diabetes 1, und diejenigen, die zu wenig Insulin haben oder Insulin nicht effektiv nutzen können, leiden an Diabetes 2. Bei gesunden Menschen sind vor allem die Leber, die Muskeln und das Fettgewebe für den Ausgleich des Blutzuckerspiegels verantwortlich. Diese werden jedoch bei einer Diabeteserkrankung insulinresistent. Die Leber hat eine Vielzahl von Funktionen und spielt auch bei der Steuerung des Kohlenhydratstoffwechsels eine wichtige Rolle, indem sie die Glukosekonzentrationen im optimalen Bereich hält. In modernen Gesellschaften wurden sowohl erhöhter Konsum von ungesunden kalorienreichen Nahrungsmitteln, als auch sitzende Tätigkeiten als Grundlage für das Auftreten von Diabetes und Krebs festgestellt. Während eine hoch gesättigte, fettreiche und fruktosehaltige westliche Ernährung zu einem erhöhten Lebenszeitrisiko dieser Krankheiten beiträgt, verringern pflanzliche Ernährungsweisen das Risiko, an Diabetes oder an Krebs zu erkranken.

 

„Pflanzliche Ernährungsweisen verringern das Risiko, an Diabetes oder an Krebs zu erkranken.“

 

Derzeit erhältliche synthetische Antidiabetika verursachen schwere Nebenwirkungen, wie beispielsweise hypoglykämisches Koma (Zuckerkoma durch Unterzucker) und eine rasche Verschlechterung der Nierenfunktion. Die Behandlung von Diabetes mit Medikamenten ohne Nebenwirkungen stellt immer noch eine Herausforderung für die Schulmedizin dar. Derzeitige Behandlungen von Diabetes umfassen eine spezielle Diät, körperliche Bewegung sowie orale Medikamente zur Senkung bzw. Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Dadurch werden die Beschwerden von Diabetes nicht vollständig gelindert, während die allopathischen Medikamente zudem verschiedene Nebenwirkungen verursachen.

 

Diabetes in der indischen und tamilischen Bevölkerung

Asien ist der Hauptschauplatz einer sich schnell entwickelnden Diabetes-Epidemie. Schätzungen basierend auf Daten zu Bevölkerungswachstum, Alter und Urbanisierungsrate in Asien zeigen, dass Indien auch 2030 eines der Länder mit der höchsten Anzahl von Menschen mit Diabetes bleiben wird. Bereits im Jahr 2000 gab es schätzungsweise 21 Millionen Erwachsene mit Diabetes unter der indischen Bevölkerung. Diabetes ist in den letzten Jahrzehnten auch in Ländern wie Sri Lanka zu einem erheblichen Gesundheitsproblem geworden und führt zu einer zunehmenden wirtschaftlichen Belastung, die die soziale und wirtschaftliche Entwicklung dieser Länder behindert.

 

„Indien wird auch 2030 eines der Länder mit den meisten Diabetikern bleiben.“

 

Das Risiko, an Diabetes zu erkranken, ist bei Menschen südasiatischer Herkunft viermal höher als bei Menschen kaukasischer Herkunft. Diabetes tritt am häufigsten in der südasiatischen ethnischen Gruppe auf. Dies liegt an der Tatsache, dass die Verbreitung der gestörten Glukosetoleranz bei vielen asiatischen Menschen hoch ist, was darauf hindeutet, dass es eine grosse Anzahl von Menschen mit dem potenziellen Risiko, Diabetes zu entwickeln, gibt. Zusätzlich zu einer höheren Rate an gestörter Glukosetoleranz, sind asiatische Populationen ebenfalls häufiger insulinresistenter als Menschen der meisten anderen Ethnien. Über Insulinresistenz und kompensatorische Insulinüberschüsse wird sogar schon bei Kindern und Jugendlichen mit asiatisch-indischen Wurzeln berichtet. Diese Faktoren spielen wahrscheinlich eine wichtige Rolle bei der eskalierenden Verbreitung von Diabetes innerhalb junger Bevölkerungsgruppen in Asien, da Diabetes sich in asiatischen Populationen in einem jüngeren Alter entwickelt als bei Menschen kaukasischer Herkunft. Deshalb ist die Erkrankungs- und Sterberate an bzw. durch  Diabetes und seinen Komplikationen auch bei jungen asiatischen Menschen hoch. Diese Verbreitung ist bei asiatischen Kindern in Grossbritannien sogar 14 Mal höher als bei Kindern europäischer Herkunft!

 

„Das Risiko, an Diabetes zu erkranken, ist bei Menschen südasiatischer Herkunft viermal höher als bei Menschen kaukasischer Herkunft.“

 

Die Verbreitung von Diabetes nimmt sowohl bei der städtischen als auch bei der ländlichen Bevölkerung in Indien zu. Die rasant steigende Diabetesrate in Asien wird von veränderten Lebensgewohnheiten durch Modernisierung und Verstädterung bestimmt, die zu enormen Veränderungen in Ernährung, körperlicher Aktivität und Gesundheit führen. So nimmt die körperliche Aktivität ab und der Body-Mass-Index/die Adipositas im oberen Körperbereich nehmen deutlich zu. Südasiatische Menschen zeigen auch stärkere Reaktionen auf äussere Einflüsse als andere ethnische Gruppen. Die Essgewohnheiten der urbanen Bevölkerung sind zwar vielseitiger und durch eine bessere Versorgung mit Makronährstoffen und Produkten tierischer Herkunft gekennzeichnet als jene der ländlichen Bevölkerung. Gleichzeitig nimmt erstere jedoch auch mehr raffinierte Kohlenhydrate, verarbeitete Lebensmittel und gesättigte Fettsäuren zu sich, sowie weniger Ballaststoffe. Übergewicht ist in der Regel ein wichtiger Bestimmungsfaktor von Diabetes, aber die Assoziation ist bei asiatischen Populationen nicht vollständig durch den Body-Mass-Index vermittelbar, wie dies bei europäischen Menschen der Fall ist.

 

Siddha Medizin – eine Zusammenfassung

Das Traditionelle Medizinische System (TMS) umfasst jahrhundertealte Praktiken, die Krankheiten bekämpfen und zu einem gesunden Leben führen sollen. Jede indigene Bevölkerung nutzt ihre einzigartigen Ansätze der TMS-Praxis, wobei die aus Indien stammenden Praktiken weltweit bekannt sind. Indien hat ein einzigartiges indisches medizinisches System (ISM), bestehend aus Ayurveda, Siddha, Unani, Naturheilkunde und Homöopathie. Etwa 60% bis 70% der ländlichen Bevölkerung in Sri Lanka vertrauen hauptsächlich auf diese einheimischen Systeme zur Deckung ihrer medizinischen Grundversorgung. Die Siddha-Medizin ist eines der vier traditionellen medizinischen Systeme Sri Lankas. Es wird vor allem in Südindien praktiziert und in den nordöstlichen Provinzen Sri Lankas, in denen die Mehrheit der Tamilen lebt.

 

Etwa 60% bis 70% der ländlichen Bevölkerung in Sri Lanka vertrauen hauptsächlich auf diese einheimischen Medizin-Systeme zur Deckung ihrer medizinischen Grundversorgung.

 

Der Ursprung der Siddha-Medizin geht auf 10’000 bis 4’000 v. Chr. zurück und ist das älteste indigene System von Arzneimitteln indischer Herkunft, die ausschliesslich in Tamil Nadu und in einigen Teilen der Nachbarstaaten praktiziert werden. Die Siddhars gelten sowohl als Heilige wie auch als bedeutende Gelehrte, die Ashtamahasiddhi oder Erleuchtung erlangt haben, und sie haben das Konzept des tamilischen medizinischen Systems namens Siddha System of Medicine (SSM) propagiert, praktiziert, beigetragen und etabliert. Seit der Antike hat SSM eine Blütezeit erlebt und wurde in Südindien, insbesondere in Tamil Nadu, praktiziert. Die Einführung von Schulmedizin hat die Existenz von SSM negativ beeinflusst und das Praktizieren von SSM untermauert, obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Anwendung traditioneller medizinischer Systeme explizit empfiehlt, da diese erschwinglich, sicher, einfach und kulturell akzeptiert sind.

 

„Siddha Medizin stammt aus der Zeit von 10’000 bis 4000 v. Chr. und ist das älteste indigene System von Arzneimitteln.“

 

Siddha-Heilmittel streben das Gleichgewicht von physischen Körpersäften und Elementen an. In dieser Weltanschauung stellt der Mensch den Mikrokosmos dar und das Universum den Makrokosmos. Nach dieser Kosmogenese gibt es in der Natur fünf Hauptelemente: Erde, Wasser, Feuer, Wind und Äther. Sie sind der Ursprung aller leiblichen Dinge, die schließlich aussterben und sich selbst wieder in diese Elemente auflösen. Die Siddhawissenschaft definiert klar, dass drei Hauptkörpersäfte – Wind, Galle und Schleim – für die psychischen und physischen Qualitäten und Dispositionen einer Person verantwortlich sind. Die Behandlung zielt auf die Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen diesen drei Körpersäften mithilfe von sechs Geschmacksrichtungen ab: süß, sauer, scharf, bitter, salzig und adstringierend. „Nahrung ist Medizin; Medizin ist Nahrung“. Dieser Satz schließt ein, dass das, was wir essen, Medizin für unseren Körper ist und dass das gleiche Essen auch für Krankheiten verantwortlich ist. Die Geschmäcker sind dafür durch die  selektive Vereinigung der fünf Elemente gebildet, und zwar süss (Erde und Wasser), sauer (Wasser und Feuer), scharf (Luft und Feuer), bitter (Luft und Aether), salzig (Erde und Feuer) und adstringierend (Erde und Luft).

 

„Nahrung ist Medizin; Medizin ist Nahrung.“

 

Siddha-Behandlung für Diabetes

Ghee, eingesottene oder geläuterte Butter

Im Siddha-Medizinsystem wird Diabetes (Neerizhivu) als Aiyyam (symbolisiert Erde und Wasser) dargestellt, eine Konstitutionsstörung, die durch Arzneimittel, in denen die Vali Körperenergie (repr. durch Luft und Raum) dominiert, neutralisiert werden kann. Um die negativen Auswirkungen von Diabetes rückgängig zu machen, sollte das verabreichte Arzneimittel entweder bitteren oder adstringierenden Geschmack haben, was die gestörte Aiyyam-Körperenergie aufgrund ihrer vorherrschenden Vali-Körperenergie reduzieren wird. Antidiabetische Pflanzen sind eine wichtige Gesundheitsressource in der sri-lankischen Siddha-Medizin. Pflanzen stellen insbesondere eine reiche Quelle biologisch aktiver Moleküle bereit, die in der Pharmakologie eine entscheidende Rolle gespielt haben. Die Verwendung von Arzneimitteln auf Naturstoffbasis minimiert die Gefahren, die durch synthetische Drogen verursacht werden. Tatsächlich wurde die Phytotherapie aufgrund der geringen Kosten und der leichten Verfügbarkeit von Heilpflanzen weit verbreitet verwendet. Die alten indischen medizinischen Schriften erwähnen verschiedene einheimische Pflanzen und Mineralpräparate zur Behandlung von Diabetes. Es gibt verschiedene Kombinationen dieser medizinischen Extrakte, die oral und über längere Zeiträume verabreicht werden können. „Ilekiyam“ ist eine der in der Siddha-Literatur empfohlenen inneren Formen der Medizin. Diese werden zubereitet, indem bestimmte Arten von Sud, Säfte und Milch mit zusätzlichem Zucker erhitzt werden, bis eine dicke Konsistenz entsteht. Dann wird das sirupartige Mittel mit Ghee (eingesottene oder geläuterte Butter) und Honig vermischt.

 

Diabetes ist eine Erkrankung der Körperflüssigkeiten ‚Erde und Wasser‘, die durch Arzneimittel neutralisiert werden kann, in denen ‚Luft und Aether‘ vorherrschen.“

 

Die Wirksamkeit von Siddha-Heilmitteln wurde in den letzten Jahrzehnten von der westlichen Medizin getestet. Ein zu testendes Präparat bestand aus fünf Pflanzen zu jeweils gleichen Anteilen: Spargel, indische Stachelbeere, Salacia oblonga, Nelke und herzblättrige Mondsamen. Wie bereits erwähnt, ist Diabetes eine Krankheit, die mit ‚Vali-Heilmittel”, die Luft und

Indische ‚Gooseberry‘

Raum repräsentieren, behandelt werden kann, die wiederum stellvertretend für die Geschmäcker scharf, bitter und adstringierend sind. Dieses polyherbale Präparat, das indische Stachelbeere, Salacia oblonga-Stamm und Wurzel (beide mit adstringierendem Geschmack), Nelkenknospen (stechend), herzblättrige Mondsamen und -wurzel (bitter), Spargelstangen/-knollen (aphrodisische Eigenschaft) enthielt, wurde daher in verschiedenen Studien zur Behandlung von experimenteller Diabetes konzipiert. Alle diese Zutaten sind nicht giftig, denn sie werden für die Zubereitung “alltäglicher” Gerichte  verwendet und weltweit konsumiert. Es wurde sogar herausgefunden, dass die polyherbale Behandlung die gestörte Fettzusammensetzung, den Antioxidationszustand und den Glykogengehalt verbessert und die Lipidperoxidation verringert. Dies verleiht einerseits der Membranintegrität Stabilität, andererseits erreicht der Insulinrezeptor durch einen ganzheitlichen Ansatz eine bessere Glukosetoleranz. Dieses polyherbale Präparat wurde zunächst an Tieren von Balaji V. et al. (2012 und 2013) getestet, während sich einzelne Inhaltsstoffe seit jeher als wirksam gegen Diabetes erwiesen haben. Klinische Studien, die solche neuen pflanzlichen Zubereitungen anwenden, sind von grossem Interesse und von Nutzen für das Krankheitsmanagement und das Wohlergehen der Menschen insgesamt.

 

„Alle Zutaten sind ungiftig, da sie in der alltäglichen Küche verwendet und weltweit konsumiert werden.“

 

Ilavankaathy ilekiyam“ ist ein weiteres authentisches pflanzliches Siddha-Heilmittel, das für die Behandlung von Diabetes empfohlen wird. Es enthält Nelken, Honig, Ghee, Milch und Rohrzucker. Frühere Forschungen bewiesen, dass Honig als hypoglykämisches Mittel verwendet werden kann, was bedeutet, dass es den Blutzucker senkt, und dass Eugenol (ein aktiver Bestandteil der Gewürznelke) für die Senkung des Blutzuckerspiegels verantwortlich ist. Gemäss dem Siddha-Konzept ist der Geschmack von Ilavankaathy ilekiyam scharf, was hilft, die gestörten Körpersäfte zu beruhigen. In einer weiteren Studie von Thembamala (2017) wurde die Wirkung der Behandlung anhand von Veränderungen von Zeichen, Symptomen, Nüchternblutzucker und Harnzucker bewertet. Von 827 Patienten wurden etwa 59% in staatlichen, 41% in privaten Gesundheitseinrichtungen behandelt. Das pflanzliche Heilmittel verbesserte statistisch gesehen die allgemeinen klinischen Symptome von Diabetes und reduzierte den Blutzuckerspiegel. Die therapeutische Wirksamkeit von Ilavankaathy ilekiyam, die allgemeine klinische Manifestation von Diabetes zu reduzieren, ist statistisch signifikant. Diese Studie schloss mit der Feststellung, dass Ilavankaathy ilekiyam bei einer zweimal täglichen oralen Einnahme von 2,5 mg als eine wirksame Behandlung von Diabetes verwendet werden kann.

 

Siddha-Heilmittel sind eine allgemein verfügbare, kostengünstige, effiziente und rein pflanzliche Arzneimittelquelle ohne Nebenwirkungen für den Patienten. Weitere Studien wären jedoch erforderlich, um den genauen Blutzuckersenkungsmechanismus von Ilavankaathy ilekiyam zu demonstrieren und seine Wirksamkeit und Sicherheit zwecks weiterer klinischer Anwendung bei der Behandlung von Diabetes sicherzustellen.

 

Nilams Anliegen

Die indigene Medizin blickt auf eine lange Geschichte zurück und erweist sich als sehr effizient im Umgang mit einer Vielzahl von Erkrankungen. Urbanisierung und damit auch neue Ernährungs- und Lebensgewohnheiten verursachen viele Zivilisationskrankheiten, wie z. B. Diabetes und Krebs. Anstatt uns auf teure moderne Behandlungen zu verlassen, die oft schwere Nebenwirkungen verursachen, können wir die Bedeutung und den Wert von indigenem Wissen und traditionellen medizinischen Systemen neu entdecken. Zunehmende Landflucht und westlicher Einfluss sind eine ernsthafte Bedrohung für das lokale kulturelle Erbe. Als Konsequenz gerät indigenes Wissen, das von Generation zu Generation weitergegeben wird, leicht in Vergessenheit. Als „gelebtes“ Wissen ist es nicht bloss einen Klick entfernt wie viele andere Wissensformen im heutigen Zeitalter der modernen Technologie. Jugendliche, die in Gesellschaften leben oder von Gesellschaften abstammen, die von Traditionen geleitet sind, können viel gewinnen, wenn sie mit ihren kulturellen Wurzeln und der älteren Generation in Verbindung treten – denn der Schatz der Weisheit liegt in ihnen. Mit NILAM sind wir aktiv daran beteiligt, dieses uralte Wissen zu bewahren und der modernen Gesellschaft zugänglich zu machen.

Literatur

Balaji, V., Selvaraj, J., Sathish, S., Mayilvanan, C., & Balasubramanian, K. (2013). Molecular mechanism underlying the antidiabetic effects of a Siddha polyherbal preparation in the liver of type 2 diabetic adult male rats. Journal of Evidence-Based Complementary & Alternative Medicine, 18(1), 29-42.

 

Balaji, V., Williams, A. A., Sathish, S., Mayilvanan, C., Narasimhan, A., & Balasubramanian, K. (2012). Antidiabetic potentials of a novel polyherbal preparation formulated according to principles of Siddha system of medicine. Journal of Evidence-Based Complementary & Alternative Medicine, 17(3), 180-190.

 

Karunamoorthi, K., Jegajeevanram, K., Xavier, J., Vijayalakshmi, J., & Melita, L. (2012). Tamil traditional medicinal system-siddha: an indigenous health practice in the international perspectives. TANG [HUMANITAS MEDICINE], 2(2), 12-1.

 

Ramachandran, A., Ma, R. C. W., & Snehalatha, C. (2010). Diabetes in Asia. The Lancet, 375(9712), 408-418.

 

Sathasivampillai, S. V., Rajamanoharan, P. R., Munday, M., & Heinrich, M. (2017). Plants used to treat diabetes in Sri Lankan Siddha Medicine–An ethnopharmacological review of historical and modern sources. Journal of ethnopharmacology, 198, 531-599.

 

Thembamala, C. R. (2017). A Pilot Study On Anti-Diabetic Effect Of A Siddha Herbal Confection In Non-Insulin Dependent Diabetes Mellitus Patients. International Journal of scientific & technology research, 6 (09), 64-66.

 

Viswanathan, V., Kumpatla, S., Aravindalochanan, V., Rajan, R., Chinnasamy, C., Srinivasan, R., & Kapur, A. (2012). Prevalence of diabetes and pre-diabetes and associated risk factors among tuberculosis patients in India. PloS one, 7(7), e41367.

By | 2018-06-12T11:20:03+00:00 März 27th, 2018|Front Page, Uncategorized|0 Comments

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