In den folgenden Zeilen nimmt uns Titus Novotny, ein Ethnologiestudent der Universität Tübingen, auf eine spannende Reise nach Tamil Nadu mit. Wir freuen uns, dieses ausdrucksvolle Zeugnis seines Feldforschungsberichts zu teilen. Wer weitere interessante Details wissen möchte, dem sei der vollständige Artikel ans Herz gelegt, der im Auslandsblog der Ethnologiefachschaft erschienen ist. Dort erfährt man u.a. über den Sprachkurs, den Titus in Pondicherry absolviert hatte.

Wir beschränken uns hier auf den Abschnitt, in dem Titus seinen Aufenthalt im Sri Ramana Ashram in Tiruvannamalai beschreibt. Wir hoffen, dass die Leser, ebenso wie wir, eine lebhafte Vorstellung von diesem eindrucksvollen und speziellen Ort gewinnen. Nandri, Titus!

„Mit  WLAN – Netz  Shiva  verbunden“ [1]

EINE REISE ZUM HERZEN DER WELT

Heute hatte ich mich spontan entschlossen, in die Bibliothek zu gehen und nach einem Buch zu suchen, auf das ich dort vor etwa zwei Jahren gestoßen bin und dessen Titel „Ramana Maharishi. Sei was Du bist!“ lautet. Als ich begann, das Buch an der Stelle weiter zu lesen, an der ich damals aufgehört hatte, gingen mir viele Erinnerungen an eine lange Reise durch den Kopf, die mich zu einem heiligen Berg auf dem indischen Subkontinent geführt hatte. Ich erinnerte mich ebenfalls, dass ich, als ich das Buch zum letzten Mal las, dachte, wie gerne ich nach Indien reisen und dieses fremde Land mit meinen eigenen Augen sehen wollen würde. Diesen Gedanken hatte ich jedoch sogleich verworfen. Ich war in Deutschland. Wie sollte ich jemals das Geld und die Zeit haben, um nach Indien zu reisen? Ich gab das Buch zurück und vergaß es. Hätte mir jemand vor zwei Jahren gesagt, dass ich nach Tiruvannamalai[2] in Südindien reisen, und David Godman, den Herausgeber des Buches persönlich interviewen würde, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Und als ich durch das Tor des „Sri Ramanashramam“[3] ging, konnte ich es immer noch nicht fassen.[…]

Die Reise

Nach Beendigung des Kurses reisten also zwei Kommilitoninnen aus Heidelberg, ein Kommilitone aus Tübingen und ich nach Madurai und zuletzt nach Chennai, das ehemalige Madras, bevor jeder seinen eigenen Weg ging. Am 13.09.2015 brach ich von dort planmäßig nach Tiruvannamalai auf. Der Bus schaukelte durch die Schlaglöcher wie ein Schiff auf hoher See hin und her (Wer nach actiongeladenen Reisemöglichkeiten mit musikalischer Untermalung sucht, wird das Busfahren in Indien lieben). Ich war vom Reisen erschöpft und fiel zwischendurch in einen Halbschlaf, während Menschen und Städte an mir vorüber zogen. Als ich wieder munter wurde, begann es zu dämmern. Gegen den roten Horizont ragte aus der Ebene eine einzige gewaltige schwarze Spitze empor, auf die der Bus geradewegs zusteuerte. In dem Moment kamen in mir Assoziationen an eine Reise zu einem mythischen Ort am Ende der Welt auf. Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass es der Arunachala[4] war, der sich gegen die untergehende Sonne erhob und dass dieser Berg für einige Menschen, die ich in den nächsten Wochen kennen lernen sollte, tatsächlich ein solch mythischer Ort ist.

Die Ankunft

Als der Bus im Busbahnhof in Tiruvannamali anlegte, war es bereits dunkel. Ich nahm eine Rikscha und fuhr zum „Sri Ramanashramam“. Als ich durch das Tor fuhr und ausstieg, befiel mich ein sonderbares Gefühl. Dieser Ort strahlte eine Ruhe aus, die im starken Kontrast zu dem Lärm und der Dynamik des indischen Verkehrs, der unmittelbar außerhalb der Mauern herrschte, stand. Ich ging, wie ich es vorher mit der Ashram-Leitung per Email vereinbart hatte, zur Administration. Als ich anklopfte und niemand öffnete, wartete ich vor der Tür und überlegte weitere Schritte. Ein Mann, der offensichtlich aus Europa kam und in das orangene Gewand eines Sannyasins[5] gekleidet war, ging an mir vorüber. Als er mich sah, kam er auf mich zu und informierte mich höflich und in einem sehr klaren Englisch mit britischem Akzent darüber, dass das Personal der Administration sich gerade beim Abendessen befände und bald zurückkommen würde. Ich bedankte mich und der Mann setzte seinen Weg fort. Ich sollte ihm während meiner Zeit dort des Öfteren begegnen, doch ergab sich keine Möglichkeit, ihn zu interviewen. Mein Gastbruder erzählte mir später von einem jungen Briten, der von seinem Vater nach Indien geschickt worden war, um seinem lasterhaften Lebensstil entgegen zu wirken. Dieser junge Mann sei von der spirituellen Umgebung des Arunachala derart überwältigt gewesen, dass er alles zurück ließ und zu einem Mönch wurde, welcher nun unterhalb des Berges lebe. Ich vermutete, dass es sich um diesen Sannyasin handelte, doch konnte ich dies nicht überprüfen. Kurz nach diesem Gespräch kam jemand von der Administration, öffnete die Tür und bat mich herein. Er war ebenfalls überaus höflich und machte auf mich den Eindruck, ein echter Gentleman zu sein. Dieser Eindruck sollte sich über die fünf Wochen, welche ich mich in Tiruvannamalai aufhielt, erhärten. Er füllte schnell die notwendigen Unterlagen aus und übergab mir den Schlüssel einer Unterkunft für eine Woche.

Der Ablaufplan

Später lernte ich eine spanische Mystikerin kennen, die mir erzählte, dass es üblich sei, dass neue Besucher eine Ashram-Unterkunft lediglich für drei Tage bekämen. Des Weiteren informierte sie mich darüber, dass das Wohnen in den Ashram-Unterkünften kostenlos sei und sich der Ashram durch Spenden finanziere. Die Angehörigen der Administration hatten mir folglich eine ganze Woche kostenloses Wohnen in unmittelbarer Nähe des Ashrams spendiert, was ich höchst anständig finde. Als ich in die Wohnung kam, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Ashrams lag, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Die kleine Einzimmer-Wohnung sah besser aus, als alle Hotels, die ich davor in Tamil Nadu gesehen hatte und auch danach noch sehen sollte. Selbst während meines Studiums in Tübingen hatte ich kaum so komfortabel gelebt, wie in dieser einen Woche. Die Möbel, ein Schrank, Tisch, Stuhl und das Bett waren schlicht gehalten, sahen aber neu und gut gepflegt aus. Auch in dem Bad mangelte es an nichts. Vom Balkon aus hatte man eine gute Sicht auf den dazugehörigen Garten. Nachdem ich meine Sachen in den Schrank eingeräumt hatte, lies ich mich auf das Bett fallen, machte mit meinem Handy eine Aufnahme für meinen Bericht und schlief.

Das Schuhhaus im Ashram

Der Ashram

Am nächsten Tag arbeitete ich mich schrittweise in den Ashram vor und versuchte alles, was mir in ihm relevant erschien, fotografisch festzuhalten. In den drei Monaten, die ich in Indien verbrachte, kam ich auf etwa 2000 Bilder. Als ich nun gegen 10:00 Uhr morgens durch das Tor ging, empfahl mir jemand, meine Schuhe, welche jeder Besucher beim Betreten des Ashrams abzulegen hatte, in dem kleinen Häuschen, dass zur Rechten des Eingangs stand, zu hinterlegen. Dort saßen manchmal zwei, manchmal drei ältere Herren, die offensichtlich die Schuhe der Besucher bewachten, welche ihnen wiederum gelegentlich dafür ein wenig Geld zusteckten. Immer wenn ich in den Ashram ging und bei ihnen vorbei kam, begrüßte und verabschiedete ich mich auf Tamilisch, was generell bei allen Tamilen einen sehr guten Eindruck machte. Als ich jedoch einmal mit dem Dhoti[6], dem traditionellen Kleidungsstück des tamilischen Mannes, bekleidet in den Ashram kam, schienen sie schier außer sich zu sein und einer schlug mir aus Freude gegen die Schulter. Generell war die natürliche Neugier und die Aufgeschlossenheit der Menschen für alles Fremde eine sehr positive Erfahrung. Manchmal winkten mir die Menschen aus den vorbeifahrenden Bussen zu, Kinder kamen zu mir gelaufen und versuchten mit mir ein paar Worte auf Englisch zu sprechen. Es kam des Öfteren vor, dass mich Leute baten, mit ihnen ein Foto zu machen. Ich sah während meiner Zeit in Indien viel Armut und dennoch oder gerade deshalb verfügten diese Menschen über eine natürliche Neugier und Anschlussfreudigkeit gegenüber Fremden, die mich tief beeindruckte.

Armenspeisung im Ashram

Unmittelbar hinter dem Eingangstor und neben dem „Schuhhaus“ lag ein Vorplatz, an dem jeden Morgen pünktlich 10:30 die Armenspeisung begann. Mit einem Mal liefen eine große Menge von orange gekleideten Männern und Frauen auf den Vorplatz und stellte sich in einer langen Schlange an, während Anhänger des Ashrams an sie das Essen verteilten. Allgemein wurden, solange ich in Tiruvannamalai war, alle täglichen Rituale und Termine pünktlich eingehalten. Jeden Tag.

Wenn man nun weiter in Richtung des zentralen Schreines ging, kam man, an einem großen alten Baum vorbei, zu ein paar Treppen, die auf einen erhöhten Platz führen und vor denen die Besucher ebenfalls ihre Schuhe ablegten. Auf dem Platz schliefen gelegentlich Hunde, während ab und zu die Affen den Besuchern die Wasserflaschen stahlen. Allein die Affen im Ashram zu beobachten, machte ungeheuren Spaß. Einmal sah ich, wie ein Affe zu der zentralen Waschstelle im Ashram hüpfte, den Wasserhahn aufdrehte und daraus trank. Zu meinem größeren Erstaunen kam eine Frau dazu, stellte sich an den Wasserhahn neben dem Affen und wusch sich ihre Hände, als wenn es das normalste der Welt wäre, dass ein Affe neben ihr den Wasserhahn benutzt.

Rechts von diesem Platz lagen die Buchhandlung und die Administration. In der Buchhandlung befanden sich Bücher in diversen Sprachen, unter anderem in Polnisch, Ungarisch und auch auf Deutsch. Ich hatte mich zwar über Ramana Maharishis Biografie erkundigt, doch ich entschied mich, mir, um meiner Aufgabe gerecht zu werden und mich auf den Ashram einzulassen, einen Comic von der bekannten „Amar-Chitra-Katha“-Reihe, das von seinem sein Leben handelt, zu kaufen. Ich finde den Comic nicht schlecht und würde genau diesen jemandem empfehlen, der sich über Ramana Maharishi informieren möchte. Des Weiteren kaufte ich mir zwei Texte auf Deutsch, die vom Verlag des Ashrams als diejenigen angepriesen werden, welche die Lehre des Ramana Maharshi zusammenfassen würden: „Alles ist Eins“ und „Wer bin ich?“. Letzterer Text ist auch auf der offiziellen Seite des Ashrams abrufbar.[7] Wenn man geradewegs, an der Buchhandlung und der Administration vorbei ging, kam man zu dem Eingang des zentralen Schreingebäudes. Dieses Gebäude bestand wiederum aus drei Räumen. In dem ersten Raum, der dunkel gehalten war und von massiven Steinsäulen getragen wurde, befand sich eine lebensgroße Statue des Ramana Maharishi in Sitzposition. Dahinter stand eine „Sofa“ aus schwarzem Stein, in das mit Gold das „Om“-Zeichen eingelassen war.

Erster Raum

An einer Wand hing eine kurze Beschreibung von Ramana Maharishis Erleuchtungserfahrung auf Englisch. Durch die Decke fiel ein wenig Licht in den dunklen Raum. Allein der Aufbau dieses Raumes verfehlte nicht seinen Eindruck. Als ich das erste Mal durch den Raum ging, sah ich einen Sannyasin in Meditationshaltung. Er hatte sein rötlich-orangenes Gewand so um den Körper geworfen, dass nur sein Gesicht daraus hervorlugte. Er wirkte in dieser Haltung derart stabil und strahlte eine solche „Versunkenheit“ aus, dass er man ihn für eine Statue hätte halten können. Dieses Bild ließ mich eine lange Zeit nicht los und gegen Ende meines Aufenthalts sollte ich auch in jenem Raum meditieren, doch dazu komme ich später. Ging man nun durch diesen Raum, befand sich an seinem Ende der Zugang zum Schrein der Mutter Ramana Maharishis. Dieser Raum war wie das Allerheiligste aufgebaut, so wie ich es schon zuvor in anderen Tempeln gesehen hatte. Das Allerheiligste wurde von einer kleinen Kuh-Statue bewacht und von Ganesha und anderen Götterstatuen gesäumt. Wenn man den Raum im Uhrzeigersinn um das Allerheiligste herum durchschritt, gelangte man in den großen zentralen Schrein für Ramana Maharishi, mit seinem weißen Steinfußboden und der goldgeschmückten Altar-Plattform, auf der sich ebenfalls eine lebensgroße Statue von Ramana Maharishi in Meditationshaltung befand. An den Wänden hingen eingerahmte Fotografien von Ramana Maharishi, die ihn in verschiedenen Situationen und während verschiedener Altersabschnitte zeigten.

Blick auf Arunachala

Sowohl vormittags, als auch nachmittags fanden hier die Pujas[8] statt, während derer die Veden von den Brahmanen rezitiert wurden. Diese Rezitationen klangen für mich, als ich sie zum ersten Mal hörte, ungewohnt, seltsam und doch sehr kraftvoll, fast hypnotisch. Später wich ich diesem Ritual aus, da die Rezitation einen so intensiven Klang hatte, dass mir das Zuhören zunehmend unerträglich wurde. Die Wahrnehmung kann jedoch bei jeder Person unterschiedlich sein. Bei anderen Besuchern, die ich kennen lernte, wie zum Beispiel einer Psychologin aus Chile, welche ich für meine Datenerhebung interviewt habe und die bereits seit einem Jahr in Tiruvannamalai lebte, war es genau umgekehrt. Sie war davon fasziniert und meinte, dass ihr das Zuhören bei der Rezitationen dabei helfen würde, sich auf sich selbst zu konzentrieren.

An das Schreingebäude schloss sich der Mediationsraum an. In ihm befand sich ein Bett, auf dem ein Bild Ramana Maharishis stand. Bevor ich nach Tiruvannamalai kam, hatte ich keine nennenswerten Erfahrungen mit Meditation gemacht. Ich hielt sie, um ehrlich zu sein, für Blödsinn. In dem Ashram versuchte ich mich zum ersten Mal darauf einzulassen und wurde positiv überrascht. Ich konnte durch das Meditieren tatsächlich, zumindest für einige Minuten in einen Zustand tiefer innerer Ruhe gelangen, wonach meine Wahrnehmung mir als sehr klar und geschärft vorkam. Des Weiteren half mir das Meditieren dabei, mich zu beruhigen und die vielen intensiven Eindrücke zu verarbeiten, wenn ich merkte, dass sich eine Überlastung abzeichnete. Selbstverständlich gelang es mir nicht sofort und auch nicht immer, diesen Zustand zu erreichen. Dennoch macht ich die Erfahrung, dass ich die Fähigkeit, diese tiefe innere Ruhe zu erreichen, steigern konnte, umso mehr ich es versuchte. Ich bevorzugte, wenn ich meditieren wollte, zu Beginn den Meditationsraum. Später ging ich auch in den dunklen Raum mit der Statue, den ich bereits beschrieben habe. Ging man nun aus dem zentralen Schrein-Gebäude heraus und an dem Meditationsraum vorbei, gelangte man zu dem Saal für die Mahlzeiten und das gemeinsame Teetrinken am Nachmittag.

Die Ashramunterkünfte

Bewohner der Unterkünfte und Arbeiter des Ashrams konnten kostenlos an den gemeinschaftlichen Mahlzeiten, zu denen ich zu Beginn meines Aufenthalts ebenfalls ging, teilnehmen. Die Menschen saßen dabei in dem großen Saal, auf dem mit Steinplatten ausgelegt Boden und aßen Seite an Seite mit der Hand von den Palmenblättern. Das gemeinsame Essen stellte sich, trotz des Schweigegebots, als eine ideale Möglichkeit heraus, um Kontakt zu den Besuchern zu knüpfen.[…]

In die Bibliothek, die hinter dem Gebäude mit dem Saal für die Mahlzeiten lag, war ein kreisrunder Festsaal integriert, dessen technische Ausstattung deutlich machte, dass der Ashram über nicht unerhebliche Spendensummen verfügen muss. In der darüber liegenden Bibliothek befanden sich vor allem Werke zu den verschiedenen Weltreligionen, wie auch bekannte Science Fiction- und Fantasy-Romane, sowie diverse Werke der Weltliteratur. Als ich das erste Mal in die Bibliothek kam, war die Aufsicht, ein älterer Herr, etwas unwirsch. Als ich ihn ein anderes Mal fragte, ob ich ein Foto von ihm und der Bibliothek machen könne, willigte er ein und seine Laune und Haltung schienen sich deutlich zu bessern. Am Ende war er doch sehr freundlich und schenkte mir zum Abschied ein Bild von Ramana Maharishi. Die Bibliothek war das letzte Gebäude des Ashram-Komplexes vor dem Zugang zum Arunachala, der sich am hinteren Ende befand. Als ich das erste Mal den Arunachala besteigen wollte, waren die „Guides“, welche als vermeintliche Ortskundige Führungen über den Berg anboten, derart aufdringlich, dass ich mich entschied, den Aufstieg abzubrechen. Ich wollte überprüfen, weshalb dieser Berg eine solche Bedeutung für die Menschen hat und warum er eine solche Wirkung auf diese ausübt. Dazu musste ich den Arunachala allein und in Ruhe besteigen, ohne alle paar Meter jemanden loswerden zu müssen. Ich sollte die Besteigung später nachholen.

Ein Architekt aus Pondicherry meinte einmal zu mir, dass alle Kulturen und Religionen den Umgang mit anderen Menschen lehren würden. Indien hingegen würde Dich über Dich selbst lehren.

Titus Novotny
By | 2017-09-07T21:28:16+00:00 September 4th, 2017|Front Page, Trips|0 Comments

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